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Fußballspaß inklusiv: "Von mir aus jeden Tag!"

Unter der Leitung der Trainer der 1. FC Köln-Fußballschule Heinz Flohe und des Fußball-Leistungszentrums (FLZ) der Gold-Kraemer-Stiftung gab es ein vielfältiges Trainingsprogramm auf den Jahnwiesen vor den Toren des RheinEnergieSTADIONS. Die Teilnehmer*innen waren in alters- und leistungsgerechten Gruppen eingeteilt. Namensgeber für die Gruppen waren zu deren Freude einige der Spieler des 1. FC Köln. Es wetteiferten so zum Beispiel die Gruppe „Marcel Risse“ gegen Dominique Heintz“. Auf dem Programm standen Schussübungen, ein Dribbelparcours sowie freies Spielen. Abseits der sportlichen Herausforderungen stand aber vor allem das Zusammenwachsen der heterogenen Gruppen im Vordergrund. „Die Kinder und Jugendlichen haben sich an diesem Tag zum ersten Mal kennengelernt und sind über die gemeinsame Begeisterung für den Fußball sehr schnell zu einem großen Team zusammengewachsen, in dem jeder auf jeden geachtet hat“, berichtet FLZ-Trainer Malte Strahlendorf. Für die Trainerkollegen der Fußballschule Heinz Flohe war es Neuland, Kinder mit Behinderung zu trainiere. „Wir sind fasziniert von der großen Zusammengehörigkeit unserer jungen Spieler, egal mit welchem Handicap der eine oder die andere auf dem Platz stand“, zeigte sich Simon Scheibe begeistert vom Sportsgeist. Mit dem 10-jährigen Enosch aus Kalk stand ein Teilnehmer mit einer Gehhilfe auf dem Rasen. Für ihn und seine Gruppe wurden die Trainingseinheiten so angepasst, dass auch hier schnell Spielfreude im Team entstand.

Einer der teilnehmenden Förderschulen war die Donatusschule aus Brauweiler. Sie kam mit ihrer Fußball-AG. „Die Eltern waren vom Angebot der beiden Stiftungen so begeistert, dass die begehrten Plätze sehr schnell vergeben waren“, berichtete Klaus Köster, Sportlehrer an der Donatusschule. Die meisten Eltern blieben als Zuschauer den ganzen Tag über dabei. Der Vater des 10-jährigen Kimi aus Brauweiler brachte die Freude von Kindern und Eltern auf den Punkt: „Auf diesen Fußballtag haben sich unsere Kinder seit Wochen riesig gefreut und sind total begeistert. Wichtig ist, dass sie untereinander sind und sich mit anderen austauschen können. Von mir aus könnte so etwas jeden Tag stattfinden.“

„Wir alle, Trainer, Teilnehmer, Eltern und Organisatoren, haben heute erlebt, dass junge Menschen mit und ohne Behinderung über die gemeinsame Aktivität im Sport schnell zusammenfinden und gemeinsam Spaß haben. Es gab keine Unterschiede oder Barrieren. Das motiviert uns, diesen Weg auch in Zukunft weiter zu beschreiten“, resümierte der Vorstandsvorsitzende der Gold-Kraemer-Stiftung, Johannes Ruland, bei seinem Besuch. Sein Dank ging vor allem an die Organisatoren und den Partner Stiftung 1. FC Köln, der bereits seit vier Jahren mit dem Fußball-Leistungszentrum der Stiftung eng kooperiert. Zwei der dort aktiven Fußballer mit einer geistigen Behinderung waren beim Sporttag schon Teil des Trainerteams.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im „Stammtisch“ gab es zum Höhepunkt des Tages eine exklusive Stadionführung durch die „heiligen“ Hallen des RheinEnergieSTADIONS, wo die Spieler und Fans des 1. FC Köln bei den Heimspielen stets für Gänsehautstimmung sorgen. „Hinter die Kulissen eines solchen großen Stadions schaut man auch nicht jeden Tag. Das ist für unsere ganze Familie zum Abschluss noch einmal ein großer Knaller“, so der Vater von Kimmi. Für alle gab es zur Erinnerung ein speziell angefertigtes T-Shirt und einen FC-Stiftungs-Schal.

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